09.11.2012 13:48

Einzigartig in der Region – Das 3-fach zertifizierte Gefäßzentrum am St. Josefs-Hospital Cloppenburg


Das Gefäßzentrum des St. Josefs-Hospitals Cloppenburg ist nun sogar nach drei Fachgesellschaften zertifiziert. Es bietet damit ausgezeichnete und hochspezialisierte Bedingungen für Patienten mit Gefäßerkrankungen der Arterien und Venen.

Deutschlandweit gibt es ca. 115 zertifizierte Gefäßzentren und aber nur 34 Gefäßzentren, die von allen drei Gesellschaften für Gefäßmedizin, d.h. der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (internistische Gefäßmedizin) und der Deutschen Gesellschaft für Radiologie, ausgezeichnet wurden. Eines davon ist seit dem 1.Oktober 2012 das St. Josefs-Hospital Cloppenburg.

Die Abteilung für Gefäßchirurgie (Leitung: Dr. Wojciech Klonek), für Angiologie (Leitung: Dr. Nicole Bogun) und für interventionelle Radiologie (Leitung: Dr. Frank Dürfeld und Dr. Maria Olliges) haben gemeinsam und auf eigenen Wunsch die qualitativ anspruchsvollsten Zertifizierungskriterien erfüllt. In einem Audit - einer Begehung und Befragung durch Vertreter der drei Gesellschaften – konnten sie erfolgreich nachweisen, dass die Gefäßpatienten nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft von einem interdisziplinärem Team verschiedener Fachbereiche diagnostiziert und therapiert werden.

Ein Gefäßzentrum garantiert dem Patienten Qualität, Erfahrung und eine leitliniengerechte Behandlung nach gemeinsamer Diskussion in einer Gefäßkonferenz. Da häufig nicht nur ein Gefäßsystem betroffen ist, arbeitet das Gefäßteam eng mit den anderen Disziplinen wie Kardiologie, Nephrologie, Diabetologie, Neurologie Rheumatologie und Pulmonologie zusammen. Im Verbund der Katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland werden diese Fachbereiche vorgehalten. Somit kann der Gefäßpatient als „Ganzes“ optimal diagnostiziert, für Operation, Stentverfahren oder beide Verfahren zusammen vorbereitet, therapiert und nachversorgt werden. Dabei arbeitet das Ärzte-Team des Gefäßzentrums gerne eng mit den hausärztlichen Kollegen zusammen. Im Rahmen einer integrierten Versorgung bietet es z.B. eine Wundambulanz durch Priv.-Doz. Dr. Adji Widjaja, niedergelassener Diabetologe, an.

Ein gefäßerkrankter Patient kann gefäßchirurgisch ambulant über das MVZ, Dr. Wojciech Klonek, seinen Oberärzten Dr. Dimitrios Kossivakis und Dr. Roger Skaf oder mittels fachärztlicher Überweisung in der angiologischen Ermächtigungsambulanz von Dr. Nicole Bogun vorgestellt werden. In der gemeinsamen Ambulanz, die mit hochspezialisierten Ultraschallgeräten und angiologischer Funktionsdiagnostik hochspezialisierten Ultraschallgeräten und angiologischer Funktionsdiagnostik ausgestattet ist, können die Durchblutungsstörungen oder Aneurysmen diagnostiziert werden. Sollte eine therapiebedürftige Gefäßerkrankung vorliegen, wird entweder eine weitere bildgebende radiologische Diagnostik bei den niedergelassenen Kollegen veranlasst oder der Patient direkt in der Gefäßkonferenz den radiologischen Kollegen des Gefäßzentrums zur Angiographie in PTA- (= Ballonkatheter) Bereitschaft vorgestellt. Gemeinsam wird ein Therapiekonzept diskutiert und bei Unklarheiten weitere Differenzialdiagnosen abgeklärt. Der Patient erhält einen zeitnahen Termin zur Vervollständigung der Diagnostik, Aufklärung und Planung seiner Therapie. Auch die Nachsorge des Patienten wird vom Gefäß-Team in leitliniengerechten Intervallen durchgeführt.


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