15.08.2018 12:35

Patientenzufriedenheit nach Kunstgelenkversorgungen am Kniegelenk:

Patientenforum am Dienstag, 28. August 2018, 18.00 Uhr


Das Kniegelenk ist das komplexeste Gelenk des Menschen. Eine Erkrankung oder Verletzung des Knies kann eine gelenkerhaltende Operation oder einen teilweise bzw. vollständigen Gelenkersatz erforderlich machen.

Sowohl die gelenkerhaltenden Verfahren, aber auch die Knieendoprothetik hat gerade in den letzten Jahren eine rasante und sehr erfreuliche Entwicklungen und viele Verfeinerungen und Verbesserungsmöglichkeiten erlebt. Vielen Fehlern der Vergangenheit konnte mittlerweile erfolgreich begegnet werden.

Auch können teilweise gelenkerhaltende operative Verfahren gewählt werden, um den Beschwerden sinnvoll und Nachhaltig zu begegnen. Schon die Indikation zu einer Kniegelenksoperation sollte sehr sorgfältig und in der Regel behutsam gestellt werden. Der Begriff Arthrose ist hierbei lediglich ein Sammelbegriff, sowohl die Ursachen, als auch die Art der Ausbildung einer Arthrose und die verschiedenen Therapieansätze sind oft unterschiedlich gelagert.

Eile zu einer Operation ist in der Regel nicht geboten. Das Beschwerdebild sollte vielmehr über einen längeren Zeitraum vorhanden sein. Bei der Arthrose sind Knieschmerzen beim Treppensteigen oder Laufen auf unebenem Grund, beim Aufsetzen aus einem Stuhl oder im Sinne von Anlaufschmerzen häufig zu finden. Die Patienten verspüren oft ein Knirschen und Reibegefühl bei der Bewegung sowie heftige Schmerzen unter Belastung. Die Beweglichkeit des Gelenkes, der tägliche Bewegungsradius und die Lebensqualität schränkt sich oft zunehmend ein. Auch kann eine Schwellneigung und Überwärmung des betroffenen Gelenks hinzukommen.

Wird die Notwendigkeit eines teilweisen oder vollständigen Kniegelenkersatzes festgestellt und entscheidet sich der Patient für ein operatives Verfahren, erfolgt zunächst eine genaue klinische Analyse unter Einbezug der radiologischen Verfahren, um die beste Versorgungsweise für den Patienten zu wählen. Teilweise kann ein maßgefertigter Gelenkersatz sehr sinnvoll und vorteilhaft sein. Letztendlich entscheiden die Passgenauigkeit und viele weitere anatomische Voraussetzungen über die Art und Weise der Versorgung.

Im nächsten Patientenforum am Dienstag, 28. August 2018, 18.00 Uhr, erläutert der Chefarzt der Fachklinik für Orthopädie am St. Josefs-Hospital Cloppenburg, Dr. med. Boris Baron von Engelhardt, in welchen Fällen die Implantation eines künstlichen Gelenkes notwendig wird, welche Art des Gelenkersatzes und welche Optimierungsmöglichkeiten es gibt.

Auch werden die häufigsten Implantationsfehler und andere Ursachen für Probleme in der Knieendoprothetik dargelegt. Hier spielen beispielsweise Rotationsfehler, Probleme in der Bandführung, Kniescheibenprobleme, Ungenauigkeiten in der Passform und viele andere

Faktoren einer Rolle. Die Probleme um Kniegelenke können teilweise sogar eine Wechseloperation des Kunstgelenkes notwendig werden lassen.

Als zertifiziertes und überregional bedeutsames EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) ist die Fachklinik für Orthopädie durch die langjährige Erfahrung für die Primär- und Wechseleingriffe optimal eingestellt und ermöglicht eine bestmögliche und routinierte Versorgung der Patienten.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen.

Diese kostenlose Veranstaltung findet im Mariensaal des St. Josefs-Hospitals Cloppenburg statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pressekontakt:

St. Josefs-Hospital Cloppenburg gemeinnützige GmbH

Geschäftsführung

Lutz Birkemeyer

Fon (0 44 71) 16 - 2001

 

 

 


Pressekontakt

Fon (0 44 71) 16 -2007