20.05.2015 14:41

Werben um den Ärztenachwuchs


Das St. Josefs-Hospital Cloppenburg und das St. Marienhospital Vechta haben sich erneut mit einem gemeinsamen Stand auf der PJ-Messe an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) präsentiert. Als Lehrkrankenhäuser der MHH bilden die beiden Einrichtungen seit Jahren erfolgreich Studierende in der medizinischen Praxis aus. Der Messetag in Hannover ist nicht nur ein Forum für Informationen rund um die praktische Ausbildung im Krankenhaus, sondern bedeutet für viele angehende Mediziner den ersten Kontakt zu ihrem späteren Arbeitgeber.

Das Praktische Jahr (PJ) ist der letzte Abschnitt der medizinischen Ausbildung, in dem die angehenden Ärztinnen und Ärzte die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der praktischen Arbeit am Patienten vertiefen und erweitern. Je ein Drittel des Jahres absolvieren die angehenden Mediziner in der Chirurgie, der Inneren Medizin sowie in ihrem jeweiligen Wahlfach. Regelmäßig nehmen die „PJ´ler“ auch an Konferenzen, Visiten und Abteilungsbesprechungen teil.

„Die Gewinnung von qualifiziertem Ärztenachwuchs hat für uns seit jeher einen hohen Stellenwert“, betont Privat-Dozent Dr. Christian Hönemann, Chefarzt der Anästhesie und Operativen Intensivmedizin am St. Marienhospital Vechta. Hierzu sei die persönliche Initiative aus den ärztlichen Kollegien unerlässlich. Als PJ-Beauftragter setzt der stellvertretende Ärztliche Direktor des Vechtaer Krankenhauses seit vielen Jahren auf die Nachwuchsgewinnung direkt an der Hochschule: „Wir gehen auf die Studierenden zu und vermitteln die Vorteile und Chancen der Ausbildung in unseren Einrichtungen. Neben der medizinischen Qualität stehen bei uns die persönliche Begleitung und die Integration ins Team im Vordergrund.“ Im Idealfall, so Dr. Hönemann, blieben die jungen Mediziner dem Haus als Assistenzärzte erhalten. Dr. Markus Eichler, Chefarzt der Interdisziplinären Notaufnahme, engagiert sich ebenfalls seit Jahren für die optimale Ausbildung der PJ´ler. „Wir möchten den Studierenden im Praktischen Jahr eine Hands-On-Mentalität vermitteln. Neben dem Training medizinischer Fertigkeiten ist uns in der Ausbildung der Aufbau einer fürsorglichen therapeutischen Beziehung zum Patienten wichtig“, so der erfahrene Notfallmediziner. Damit sich die Studierenden im Praktischen Jahr gut aufgehoben fühlen, steht ihnen zudem während der gesamten Zeit ein Tutor zur Seite.

Privat-Dozent Dr. Jörg Bäsecke, Chefarzt der Onkologie und Hämatologie am St. Josefs-Hospital Cloppenburg, freut sich über die große Resonanz am Messestand: „Die Studierenden kommen in der Regel gut vorbereitet auf uns zu und fragen gezielt nach Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Dem Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte sollten sich alle Krankenhäuser stellen.“ Der Cloppenburger Chefarzt ist davon überzeugt, dass der enge Kontakt zu den Hochschulen ein Schlüssel zur erfolgreichen Personalgewinnung im ärztlichen Dienst ist. Entscheidend sei es, attraktive Perspektiven wie Stipendien und ein breites Weiterbildungsspektrum anzubieten. Die beiden Mediziner aus Cloppenburg und Vechta verweisen auch auf das hohe Engagement der aktiven PJ´ler und Assistenzärztinnen am Messestand. Die Ansprache auf Augenhöhe erleichtere oftmals den Einstieg in ein Gespräch und liefere den Studierenden Praxisinformationen aus erster Hand.


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