Kliniken der Schwester-Euthymia-Stiftung setzen auf nachhaltiges Energiemanagement
Vechta. Die Kliniken der Schwester-Euthymia-Stiftung in Damme, Lohne, Vechta und Cloppenburg freuen sich über eine Auszeichnung für ihre Energiemanagementsysteme. Ihnen wird die erfolgreiche Einführung eines umfassenden Energiemanagementsystems (DIN EN ISO 50001) bestätigt, das auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Gesundheitswesen ausgerichtet ist.
Der Klinikverbund verpflichtet sich zu einer nachhaltigen Reduktion des Energieverbrauchs, der kontinuierlichen Steigerung der Energieeffizienz, der Senkung von Betriebskosten und einem aktiven Beitrag zur Reduzierung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2027 eine Einsparung von mindestens 3 Prozent zu erzielen, was einer jährlichen Menge von 1,2 Millionen Kilowattstunden Energie entspricht.
Energiemanagementbeauftragter Arne Johannes sagt: „Mit der erfolgreichen Zertifizierung zeigen wir, dass wir Verantwortung übernehmen für Mensch, Umwelt und zukünftige Generationen.” Die Auszeichnung sei ein starkes Zeichen dafür, dass hochwertige Gesundheitsversorgung und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen sehr gut vereinbar seien.
Neben der technischen und organisatorischen Optimierung werden auch Mitarbeitende sensibilisiert und in den Prozess eingebunden – von einfachen Maßnahmen wie dem bewussten Umgang mit Beleuchtung, Lüftung und Heizung bis hin zu strukturellen Verbesserungen in Energie- und Gebäudetechnik.
In den vier Krankenhäusern der Schwester-Euthymia-Stiftung beträgt der Gesamtenergieverbrauch rund 40 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht in etwa dem Energieverbrauch von 2.500 Haushalten. Damit könnte quasi Langförden ein Jahr lang mit Energie versorgt werden. Oder ein Elektro-Auto könnte damit 6.000 Mal um die Erde fahren.
