Hauseigene Knochenbank

Die Knochenbank der Orthopädie Cloppenburg fertigt allogene Knochentransplantate ausschließlich für den Bedarf des Klinikverbunds – sie stellt also Transplantate her, die von einem Individuum auf ein anderes gleicher Art (hier: von Mensch zu Mensch) verpflanzt werden können. Dabei wird die Knochensubstanz von Fremdknochenspendern nach den gültigen Richtlinien geprüft und gelagert. Infektionen oder Erkrankungen sind somit ausgeschlossen. Eine Transplantation von Knochensubstanz kann das Operationsergebnis bei schwerer Knochenzerstörung deutlich verbessern. Allogene Knochentransplantationen kommen insbesondere bei Knochendefekten zum Einsatz, die durch Unfälle, Erkrankungen des Knochens und auch Lockerungen künstlicher Gelenke entstehen.

Die Knochenbank wird von Dr. med. Ulrich Dammann (Leitender Oberarzt) geleitet. Sie nutzt bei der Herstellung das bewährte "Marburger Knochenbanksystem", um allogene Femurköpfe (Oberschenkelknochen), von Lebendspendern zu desinfizieren. Dieses Verfahren trägt dazu bei, das Risiko der Übertragung von Viren und pathogenen Keimen auf den Empfänger zu minimieren. Der revisionschirurgische Bedarf an Hüftkopftransplantaten wird nach Einschätzung von Experten zunehmen. Die dazu benötigten Femurköpfe, die bei der Implantation von Kunstgelenken entfernt werden, stellen zurzeit hauptsächlich Knochenbanken von Krankenhäusern bereit, wie z.B. die der Orthopädie Cloppenburg.

Kontakt Knochenbank

Dr. med. Ulrich Dammann
Leitender Oberarzt
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin, Rheumatologie, Physikalische Therapie und Manuelle Medizin

Fon (0 44 71) 16 -11 75