Zum Inhalt springen
Früher wieder fit mit Endoprothesen an Knie- und Hüftgelenk

Früher wieder fit mit Endoprothesen an Knie- und Hüftgelenk

Rapid-Recovery-Programm im St. Josefs-Hospital Cloppenburg hat sich erfolgreich entwickelt - Im ersten Jahr wurden bereits 500 Patienten mit diesem innovativen Konzept in Cloppenburg behandelt

Cloppenburg. Früher lagen Patienten nach einer Endoprothesenimplantation oft bis zu zwei Wochen in der Klinik – mit Drainagen, Teilbelastung und eingeschränkter Mobilität. Moderne Verfahren und weiterentwickelte Technik haben diese Situation grundlegend verändert und die Patienten können das Krankenhaus früher und fitter wieder verlassen: Neben modernen OP-Verfahren, wie Kniechirurgie mit Roboter und minimal-invasiven Zugängen zum Hüftgelenk, setzt das St.-Josefs-Hospital auch auf das Rapid-Recovery-Programm zur optimalen Behandlung seiner Hüft- und Knie-Patienten. Dieses hat sich erfolgreich entwickelt.

„Rapid Recovery bedeutet so etwas wie rasche Genesung“, erläutert Chefarzt Dr. Mumme Schüller. „Das Konzept zielt darauf ab, den Patienten zu helfen, schneller und besser wieder auf die Beine zu kommen“, ergänzt Leitender Oberarzt Hesham Mohamed. Das koordinierte Zusammenspiel zwischen Ärzten, Pflege, Sozialdienst und Physiotherapeuten stehe dabei im Mittelpunkt, so die beiden Mediziner. 

Bereits bei der Indikationsstellung in der orthopädischen Praxis, wird ein kompletter Therapieplan bis zu den Nachkontrollen für die Patienten erstellt, um eine optimale Behandlung individuell anzupassen. Die Patienten profitieren dabei von der Therapie und sind entsprechend schneller wieder fit. 

Um eine optimale Umsetzung von Rapid Recovery in Cloppenburg zu etablieren, sind die verschiedenen Berufsgruppen eigens für eine Hospitation in einer Berliner Klinik gewesen und konnten so die dort aufgenommenen Impulse und Eindrücke für die Umsetzung im St.-Josefs-Hospital nutzen.

Schon 2025 hat das St.-Josefs-Hospital dieses neuartige Konzept eingeführt und etabliert. Im ersten Jahr wurden bereits 500 Patienten mit diesem innovativen Konzept in Cloppenburg behandelt und die Mobilisierung konnte deutlich beschleunigt werden. Jetzt wurde eine positive erste Bilanz des Projektes gezogen: „Es ist kein starres Konzept, sondern lebt vom Input der Anwender“, erklärt Dr. Schüller.

Die Einhaltung höchster medizinischer Standards und die Sicherheit der Patienten stehen im Cloppenburger Krankenhaus im Mittelpunkt, daher ist die orthopädische Abteilung seit Jahren auch als Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung zertifiziert. Für Patienten ist dieses Qualitätsmerkmal ein wichtiger Hinweisgeber auf modernste Operationstechniken und Implantate, eine hohe fachliche Expertise sowie eine umfassende prä- und postoperative Betreuung.