EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax)

Das EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) des St. Josefs-Hospitals Cloppenburg

Als nach DIN ISO 9001 und EndoCert zertifiziertes EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) sowie nach den Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Arthrosemanagement (DGFAM) zertifiziertesArthrosezentrum werden wir den individuellen Bedürfnissen unserer Patienten im Bereich der Hüft-, Knie- und Schultergelenksendoprothetik umfassend gerecht. Hohe Fallzahlen und routinierte Abläufe erzeugen ein Höchstmaß an Patientensicherheit und Versorgungsqualität.

Als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung haben wir den Auftrag auch besonders schwerwiegende und komplexe Fälle routiniert zu versorgen. Bei besonders ausgeprägten Deformitäten Fachklinik für Orthopädie der Gelenke, gravierenden Achsfehlern, schweren Dysplasien und anderen besonders ausgeprägten Fehlbildungen, bei besonders jungen Patienten, aber auch Hochrisikopatienten mit schwerwiegenden Grunderkrankungen und erhöhten Operationsrisiko, werden wir auch überregional von unseren Patienten und Zuweisern aufgesucht. Auch bei komplexen internistischen Grunderkrankungen sind wir exzellent aufgestellt und können eine hohe perioperative Patientensicherheit und breite interdisziplinäre Betreuung gewährleisten. Wie kein anderes Haus in der Region können wir kompetent und gezielt auf absehbare Erschwernisse um eine Operation reagieren.

Ein weiterer Versorgungsschwerpunkt des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung ist die Wechsel- und Revisionschirurgie von Kunstgelenken: Bei Prothesenlockerungen, ausgeprägten Knochendestruktionen, V. a. Infektion eines Kunstgelenkes, Luxationen, Inlayaufbrauch und anderen Abrieb- und Verschleißerscheinungen, bei periprothetischen Frakturen, allergischen Reaktionen auf Implantate, Implantatversagen oder auch Unzufriedenheit mit dem Operationsergebnis stehen wir jederzeit zur Versorgung und Beratung zur Verfügung.

Bei komplexen Operationen mit Ausbau und Wechsel einer Endoprothese steht neben den komplexen Wechselinstrumentarien die regionalweit einzige Knochenbank zur Verfügung. Hier kann eine Transplantation von Knochensubtanz das Operationsergebnis bei schwerer Knochenzerstörung deutlich verbessern und wieder ein neuer Knochenstock zur Verankerung einer Prothese sinnvoll aufgebaut werden und die Standzeit der Prothesen deutlich verbessert werden.

Die Klinik ist ein überregional bedeutsamer Vorreiter auf dem Gebiet der Individualprothesen. Der Chefarzt, Seniorhauptoperateur und Leiter des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung Dr. med. Boris Baron von Engelhardt ist ein anerkannter Fachexperte im Bereich der Endoprothetik und ein deutschlandweit führender Experte auf dem Gebiet der Individualprothesen. Die Fachklinik dient als ausgewiesenes Hospitations- und Schulungszentrum im Bereich der Individualendoprothetik, Herr Dr. von Engelhardt wird hier regelmäßig und europaweit von operativ tätigen ärztlichen Kollegen zur Hospitation in Cloppenburg besucht.

Bei der maßgefertigten Endoprothetik werden patientenspezifische Implantate eingesetzt, die für den Patienten individuell angefertigt werden. Dadurch kann deutlich mehr der vorhandenen Knochensubstanz erhalten bleiben und die Implantate passen sich exakt den Gegebenheiten am Gelenk an. Nach dem Eingriff entspricht die Gelenkfunktion weitestgehend wieder der des originalen Gelenkes. Die Kinematik und Propiozeption (Gelenksensorik) bleibt so gut wie möglich erhalten, das Gelenk wird auch nach der Operation wieder als ein natürliches Gelenk empfunden.

Das Hüftgelenk stellt besondere Anforderungen an eine passgenaue endoprothetische Versorgung. Er weist in Richtung Gelenk eine Krümmung nach hinten und eine leichte Drehung des Schenkelhalses nach vorne auf, so dass herkömmliche Standardimplantate die natürlichen Bewegungsabläufe und die Gelenkgeometrie oftmals nicht vollständig nachbilden können. Unsere verfeinerten Hüftprothesen mit anatomisch geformtem Schaft und Hals adressieren das Problem, indem sie im Gegensatz zu allen bisherigen konventionellen Schaftsystemen zwischen der linken und rechten Seite der Hüfte unterscheiden und sich somit besser an die natürlichen Gegebenheiten des Knochenbaus anpassen. Der Prothesenschaft legt sich harmonisch an den Knochen an, so dass die Hebelverhältnisse der Hüfte optimiert und Druckspitzen an den Knochen besser verteilt werden. Ein weiteres Merkmal dieser eingesetzten Prothese ist die so genannte HA-Beschichtung, die mit ihrer leicht aufgerauten Oberfläche das biologische Einheilen beschleunigt. Das neue Gelenk heilt in kurzer Zeit homogen ein und schwingt nicht, so dass nicht mit einer Lockerung des Implantats und mit einer möglichst natürlichen biologischen Stimulation des Knochens zu rechnen ist. Die Knochenqualität um das Kunstgelenk bleibt insbesondere auf lange Sicht sicher erhalten. Nachuntersuchungen und Registerdaten zeigen für dieses in unserem EPZmax verwendete Hüftendoprothesensystem herausragende Ergebnisse und übertreffen die bisherigen fachmedizinischen Erwartungen an Langlebigkeit und Funktion der versorgten Gelenke.

Für das Hüft-, Knie- und Schultergelenk verfügen wir über ein äußerst umfangreiches Portfolio an verschiedenen Implantattypen. Die genaue Passform und die exakte Rekonstruktion der Biomechanik wird computerunterstützt anhand eines millimetergenauen digitalen Bauplans für jeden einzelnen Patienten simuliert und sorgfältig geplant. Unser breites Spektrum an unterschiedlichen Prothesenlösungen erlaubt eine optimale Anpassung auf die jeweilig individuelle knöcherne und anatomische Situation des Patienten.

Von den Zertifizierungs- und Prüfstellen wurde uns eine besonders hochwertigeVersorgung in der Primär- und Wechselendoprothetik unserer Patienten, besonders niedrige Komplikationsraten und eine äußerst hohe Patientensicherheit bei der operativen Versorgung bestätigt.

Therapieverlauf

Der Erstkontakt mit unseren Patienten erfolgt über die EPZ-Sprechstunde im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Orthopädie. Orthopädische Fachärzte in der Region, die mit dem St. Josefs-Hospital Cloppenburg kooperieren, können Patienten direkt überweisen.

Bei der stationären Aufnahme im EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) werden die Patienten einen Tag vor dem Eingriff einbestellt. Zunächst werden Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräche geführt, um eine optimale Behandlungsstrategie festzulegen.

Die Primär- und Revisionsendoprothetik an Hüft- und Kniegelenken erfolgt in einem modernen Zentral-OP, der mit dem Lüftungssystem "laminar air flow" zur Minderung der Keimbelastung  ausgestattet ist.

Die Eingriffe bei der endoprothetischen Versorgung werden durch die erfahrenen Hauptoperateure und ein eingespieltes OP-Team durchgeführt. Zum Einsatz kommen ausschließlich geprüfte Implantate renommierter Hersteller, die an die individuellen Bedürfnisse  der Patienten (z.B. bei Allergien) angepasst werden.

Nach der Operation werden die Patienten im Aufwachraum durch die Anästhesie-Abteilung des St. Josefs-Hospitals betreut und überwacht, bis eine Verlegung auf die Station erfolgt. Im Rahmen der spezifischen Nachbehandlung wird der Patient durch Physiotherapeuten und geschultes Pflegepersonal begleitet. Ziel ist die medizinisch notwendige Mobilisation, so dass alltägliche Tätigkeiten wie der Gang zur Toilette oder zum Essen weitestgehend selbständig bewältigen werden können.

Die Entlassung aus dem St. Josefs-Hospital erfolgt mit Abschluss der Wundheilung. Während des stationären Aufenthalts werden die Patienten durch den Sozialdienst betreut, der sich gemeinsam mit dem Patienten um eine Anschlussheilbehandlung bemüht. An den stationären Aufenthalt knüpft in der Regel eine etwa dreiwöchige ambulante oder stationäre Rehabilitation an.

Anschließend werden eigenaktive Übungen, zunächst unter physiotherapeutischer Anleitung, empfohlen.

Website Orthopädie Cloppenburg

Kooperationspartner

Orthopädische Praxis Klaus Gesang
Termine nach Vereinbarung
Antoniusstraße 28
49685 Emstek
Fon (0 44 73) 83 -111
Fax (0 44 73) 83 -434

Radiologie Vechta
Dr. med. Frank Dürfeld
Krankenhausstraße 13
49661 Cloppenburg

Laborarztpraxis Enzenauer Onsabrück
Dr. med. Jörg Enzenauer
Bramscher Straße 4
49088 Osnabrück

Gefäßchirurgie
Dr. med. Wojciech Klonek
Krankenhausstraße 13
49661 Cloppenburg

Nuklearmedizinische Praxis
Dr. med. Günther Klaushenke
Krankenhausstraße 13
49661 Cloppenburg

MVZ HZMD – Trier
Prof. Veit Krenn
Max-Planck-Straße 15
54296 Trier

Physiotherapie
Andreas Meyer
Krankenhausstraße 13
49661 Cloppenburg

Sozialdienst
Krankenhausstraße 13
49661 Cloppenburg

Sanitätshaus Stuppin e.K.
Horst Soyka
Lange Straße 44
49661 Cloppenburg

Kontakt Fachklinik für Orthopädie

Dr. med. Boris Baron von Engelhardt
Chefarzt

Facharzt für Orthopädie,
Orthopädie und Unfallchirurgie,
spezielle orthopädische Chirurgie,
spezielle Kinderorthopädie,
Notfallmedizin, 
Chirotherapie / Manuelle Medizin,
Fachexperte Endoprothetik,
Leiter und Senior-Hauptoperateur des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung

News zur Fachklinik für Orthopädie
www.cloppenburg-orthopaedie.de

www.cloppenburg-mvz.de


Leitender Oberarzt
Dr. med. Ulrich Dammann
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin, Rheumatologie, Physikalische Therapie und Manuelle Medizin

Oberarzt
Patrick Klauke
Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin und Chirotherapie,
Fachexperte Endoprothetik,
Senior-Hauptoperateur und Koordinator des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung

Oberarzt
Tareq Soumma
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Notfallmedizin

Oberarzt
Dr. med. Markus Lühmann
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Hauptoperateur des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung


Krankenhausstr. 13 • 49661 Cloppenburg
Fon (0 44 71) 16-1515 (Ambulant)
Fax (0 44 71) 16-1516

orthopaedie@kh-clp.de
www.josefshospital-cloppenburg.de

MVZ am St. Josefs-Hospital

Praxis für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Rheumatologie und Sportmedizin
Am Krankenhaus 15 • 49661 Cloppenburg

Fon (0 44 71) 16-1515 (Ambulant)

Fon (0 44 71) 16-1525 (Stationär)

Fax (0 44 71) 16-1516
orthopaedie.clp@kk-om.de


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