Kardiologie

Die kardiologische Abteilung im St. Josefs-Hospital behandelt vor allem Patienten/innen mit den Hauptbeschwerden Brustenge, Belastungsluftnot und unregelmäßigem Herzschlag mit Schwindel- oder Ohnmachts-Anfällen. 

Hierbei geht es um Herz- und Kreislauferkrankungen wie z. B.

  • koronare Herzkrankheit (z. B. Mangeldurchblutung, Herzinfarkt),
  • Herzschwäche, sog. „Herzinsuffizienz“ (z. B. angeborene oder erworbene Herzmuskelerkrankungen, Speichererkrankungen, Herzmuskelentzündung oder im Rahmen von Herzrhythmusstörungen),
  • Herzklappenerkrankungen (z. B. Verkalkungen/Verengungen, sog. „Stenosen“, und/oder Undichtigkeiten, sog. „Insuffizienzen“)
  • Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzrasen). 

Die von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. Sven Meyer geleitete kardiologische Abteilung bietet sehr gut geschulte Mitarbeiter und eine technisch erstklassige Ausstattung mit verschiedenen Funktionsbereichen.

Zu den Diagnose- und Behandlungsverfahren zählen

  • EKG und 24-Stunden-EKG
  • Herzmonitore (sog. Ereignisrekorder/“Eventrekorder“)
  • Ultraschalluntersuchung des Herzens (sog. Echokardiographie), inklusive Schluckultraschall, auch unter medikamentöser Belastung (sog. Stressechokardiographie) in modernstem Verfahren (3-D, 4-D, Gewebe-Doppler u. -Deformationsanalyse)
  • Normalisierung des Herzschlags mittels Elektrobehandlung (Elektrokardioversion)
  • Implantation und Nachsorge von Herzschrittmacher- und Defibrillator-Systemen, inkl. kardialer Resynchronisations-Therapie (sog. CRT)
  • Telemedizinische Überwachung von Patienten/innen mit implantierten kardiologischen Aggregaten
  • Links-Herzkatheteruntersuchung mit Flussmessung und Stent-Implantation
  • Rechtsherzkatheter-Untersuchung, ggf. mit physikalischer Belastung oder Testung der Lungengefäßsteifigkeit
  • In Zusammenarbeit mit dem Radiologischen Institut besteht die Möglichkeit der differenzierten Schnittbild- und Funktions-Diagnostik von Herz und Gefäßen mittels Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT), sowie von nuklearmedizinischen Verfahren (Myokardszintigraphie).


Außerdem leistet die Kardiologische Abteilung eine spezialisierte 24-Stunden-Notfallversorgung für Brustschmerz- und Herzschwäche-Patienten/innen.

Für die stationäre Behandlung stehen die Zentrale Notaufnahme, die kardiologische Station (inkl. Fernüberwachung des Herzschlags), die Intermediate-Care-Station und eine Intensiv-Station zur Verfügung. Neben der hochqualitativen medizinischen Versorgung ist uns vor allem die individuelle und persönliche Betreuung wichtig. So sind neben Ärzten anderer Fachabteilungen (z. B. Gefäßmedizin, Lungenheilkunde, Nierenheilkunde, Nervenheilkunde, Altersmedizin, Krebsmedizin) auch Mitarbeiter/innen der Physiotherapie, des Sozialdienstes, und der Seelsorge in die Behandlung integriert.

Die ambulante Behandlung ist in vollem Umfang privatärztlich (für Privatpatienten und Selbstzahler) und für die Nachsorge von Patienten/innen mit Herzschrittmachern-, Defibrillatoren- und CRT-Systemen auch mit Überweisung von niedergelassenen Kardiologen (für Versicherte alle Krankenkassen) möglich. In jedem Fall erfolgt die Behandlung in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Hausarzt und anderen beteiligten Fachärzten.

Als Wahlleistung bieten wir auch eine ambulante ärztliche Zweitmeinung entsprechend der bestehenden Behandlungsleitlinien für planbare Eingriffe durch ein unabhängiges Herz-Team (Interdisziplinär durch einen Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie und einen Facharzt für Herz- und Gefäßchirurgie) sowie die Erstellung von Gutachten.

Es besteht eine enge klinische und wissenschaftliche Kooperation mit der Universitätsmedizin Oldenburg und Groningen, wodurch die angebotenen Behandlungsoptionen alle gängigen Verfahren der Herz-Kreislaufmedizin umfassen. 
 
Die kardiologische Abteilung im St. Josefs-Hospital bietet interessierten Patienten/ Patientinnen die Teilnahme an bundesweiten und internationalen klinischen Studien und Behandlungsregistern, sowie klinischen Arzneimittelprüfungen, um Zugang zu innovativen Behandlungskonzepten zu bekommen und den medizinischen Fortschritt mit gestalten zu können.

Zusätzlich engagieren wir uns intensiv in der Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses (Medizinstudierende und Ärzte/Ärztinnen in Facharztweiterbildung) und des Nachwuchses der Krankenpflege.

 

 

Für Ärzte und Medizinstudierende
Für Ärzte und Medizinstudierende

Die kardiologische Abteilung im St. Josefs-Hospital bietet ein umfassendes Diagnostik- und Behandlungsspektrum für Patienten/innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Es besteht eine technisch erstklassige Ausstattung. Folgende Leistungen können angeboten werden:

  • EKG und 24-Stunden-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Pulswellenanalyse
  • TTE (transthorakale Echokardiographie) und TEE (transösophageale Echokardiographie), mit 3D- und 4D-Bildgebung, Gewebedoppler (TDI), Gewebedeformationsanalyse (2D Strain, AFI), inklusive differenzierter Beurteilung von strukturellen Herzerkrankungen (Vitien und Kardiomyopathien) und diastolischem Stresstest
  • Stressechokardiographie (medikamentös und physikalisch)
  • Elektrokardioversion
  • Implantation von Eventrekordern, Schrittmachern, ICD, Subkutan-ICD, CRT-P und CRT-D
  • Aggregat- und Sondenrevisionen/ -explantationen
  • Telemedizinische Überwachung von Patienten/innen mit implantierten kardiologischen Aggregaten
  • Koronarangiographie mit Messung der fraktionellen Flussreserve (FFR) und perkutaner Koronarintervention (PTCA mit Stent-Implantation)
  • Rechtsherzkatheter-Untersuchung, auch mit Reversibilitäts-Testung von pulmonaler Hypertonie, oder während physikalischem Belastungstest
  • Spezialärztliche Versorgung von Patienten/innen mit terminaler Herzinsuffizienz (inklusive Telemedizin und Beurteilung von Kandidaten für spezielle Therapieverfahren, z. B. Linksventrikuläre Herzunterstützungssysteme und Herztransplantation), sowie Langzeitnachsorge von Patienten/innen nach thorakaler Organtransplantation
  • In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Pneumologie besteht die Möglichkeit der differenzierten Diagnostik von Dyspnoe (z. B. bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion, sog. HFpEF, und pulmonaler Hypertonie)
  • In Zusammenarbeit mit dem Radiologischen Institut besteht die Möglichkeit der Durchführung von Kardio-CT, Kardio-MRT sowie von Myokardszintigraphien


Die Kardiologische Abteilung bietet eine spezialisierte 24-Stunden-Notfallversorgung für Patienten/innen mit Chest-Pain und Heart Failure.

Unter der Rufnummer (0 44 71) 16 -13 00 nehmen wir direkt Zuweisungen entgegen und sprechen gern die Behandlung mit Ihnen ab.

Kontakt Kardiologie

Priv.-Doz.
Dr. med. Dr. phil. Sven Meyer

Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Fon (0 44 71) 16 -13 51
Fax (0 44 71) 16 -13 59